Kategorien
Tauchschule

Glossar

A

  • ABC-Ausrüstung – besteht aus Flossen, Maske und Schnorchel
  • Dein Vorschlag

B

  • Backmount Tauchen – die traditionelle Art, beim Tauchen die Tauchflaschen mitzuführen – auf dem Rücken
  • Blei – zum Tauchen verwendete Gewichte, um den Auftrieb an der Oberfläche auszugleichen, bestehen aus Blei
  • Boyle-Mariotte – das Gasgesetz erklärt den umgekehrt proportionalen Zusammenhang von Druck und Volumen von Gasen
  • Buddy-Check – ein vor dem Tauchgang an Land durchgeführter Partner-Check der Ausrüstung auf Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit
  • Buddy-System – Prinzip „Tauche nie allein!“, Tauchpartner sichern und unterstützen sich gegenseitig, was die Sicherheit beim Tauchen erhöhen soll
  • Dein Vorschlag

C

D

  • Dalton – Das Gesetz von Dalton besagt, dass der Gesamtdruck eines Gasgemisches (z. B. Luft) gleich der Summe der Teildrücke der beteiligten Gaskomponenten ist.
  • Dekompressionskrankheit – Symptome und Verletzungen durch Gasbläschen im Körpergewebe und Organen in Folge zu schnellen Auftauchens
  • Dekompressionsphase – der Teil des Tauchgangs, bei dem die maximale Tiefe verlassen und aufgetaucht wird
  • Deko-Stopp – eine oder mehrere sich aus dem Tauchgang bzw. der Tauchgangsplanung ergebende Pause während des Auftauchens, um in dieser Tiefe dem gesättigten Gewebe die Möglichkeit zu geben, zu entsättigen.
  • DTG – Abk. für Druckluft-Tauchgerät
  • Druckausgleich – ein beim Tauchen erforderlicher Vorgang, um bspw. die Knochenhöhlen im Kopf an den Umgebungsdruck anzupassen; siehe Valsalva-Manöver
  • Dein Vorschlag

E

  • EAD – Equivalent Air Depth – die vergleichbare Lufttiefe (zur Nullzeitermittlung für Nitrox-TGs)
  • Essoufflement – das Außer-Atem-geraten durch erhöhte Anstrengung oder Stress beim Tauchen
  • Dein Vorschlag

G

  • Gay-Lussac – (auch Gesetz von Charles) das 1. Gesetz erklärt den Zusammenhang von Druck und Volumen einer abgeschlossenen Gasmenge.
    Das 2. Gesetz von Gay-Lussac (auch Gesetz von Amontons) erklärt den Zusammenhang von Druck und Temperatur einer abgeschlossenen Gasmenge
  • Grundzeit – besteht aus der Kompressionsphase (Zeit des Abtauchens) und der Isopressionsphase (Verweilzeit in der max. Tauchtiefe)
  • Dein Vorschlag

H

  • Henry – Das Gesetz von Henry erklärt u. a. die Zusammenhänge der Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten
  • Dein Vorschlag

I

  • Intertgas – ein nicht am Stoffwechsel im Körper beteiligtes Gas, z. B. Stickstoff oder Helium
  • Dein Vorschlag

J

  • Jacket – dient dem Taucher als Tariermittel sowie zum Transport der Tauchflasche während des Tauchgangs
  • Joule-Thompson-Effekt – durch schnelle Druckreduzierung von Pressluft fällt deren Temperatur, wodurch Feuchtigkeit gefrieren kann
  • Dein Vorschlag

K

L

  • Logbuch – Taucher führen oft Aufzeichnungen über ihre Tauchgänge, um Kenntnisse und Erfahrungen, Tauchtiefen, und Erlebnisse zu dokumentieren
  • Lorrain-Smith-Effekt – Schädigung der Lunge durch Langzeiteinwirkung von Sauerstoff mit erhöhtem Partialdruck, bspw. durch mehrere aufeinander folgende Nitrox-Tauchgänge oder Deko-Tauchgänge, bei denen Sauerstoff als Deko-Gas verwendet wurde
  • Lungenautomat – ein meist 2-stufiges System, dass das mitgeführte Atemgas auf den in der jeweiligen Tauchtiefe herrschenden Umgebungsdruck reduziert und zum Atmen bereit stellt
  • Dein Vorschlag

M

  • MOD – Maximum Operating Depth (max. Tauchtiefe in Meter)
  • MOP – Maximum Operating Pressure (max. Umgebungsdruck in bar)
  • Dein Vorschlag

N

  • Neopren – ein gut wärmeisolierendes Material (aufgeschäumtes Gummi) aus dem ein Großteil der Taucheranzüge gefertigt werden
  • Nitrox – ein künstlich mit Sauerstoff angereichertes Luftgemisch zur Ausdehnung der Nullzeit oder zur Senkung des Risikos einer Dekompressionskrankheit durch Verringerung der Stickstoffaufnahme beim Tauchen
  • Nullzeit – Grundzeit, innerhalb der ohne verpflichtende Stopps unter Einhaltung der max. Aufstiegsgeschwindigkeit direkt zur Oberfläche aufgetaucht werden könnte. Über die Nullzeit hinaus werden Tauchgänge Deko pflichtig.
  • Dein Vorschlag

O

  • Oberflächenpause – Aufenthalt an Land oder Boot zwischen zwei Tauchgängen, sollte wenigstens 90 Minuten betragen
  • Oktopus – wird eine zweite 2. Stufe, die an der 1. Stufe des Lungenautomaten montiert ist, genannt. Im Falle eines technischen Defekts am Lungenautomaten des Tauchpartners, kann der Oktopus an den Tauchpartner übergeben werden, so dass der Tauchgang gemeinsam sicher beendet werden kann.
  • Oktopusatmung – ist das Atmen aus der vom Tauchpartner empfangenen zweiten 2. Stufe (Oktopus), im Falle eines Defekts des eigenen Lungenautomaten.
  • O-Ring – ein meist aus Gummi bestehender Dichtring, der in der Hydraulik und Pneumatik zum Einsatz kommt
  • Dein Vorschlag

P

  • Partialdruck – ein Teildruck (der Gesamtdruck eines Gasgemisches ist die Summe der Teildrücke der beteiligten Gase)
  • Paul-Bert-Effekt – eine Sauerstoffvergiftung des Zentralnervensystems durch Überschreitung des max. zulässigen Sauerstoffpartialdrucks
  • Dein Vorschlag

R

  • Rebreather – ein Kreislauftauchgerät, bei dem ein Teil der ausgeatmeten Luft bzw. Gasgemisches aufbereitet/recycled und wiederverwendet werden kann
  • Dein Vorschlag

S

  • Sicherheitsstopp – ein optionaler Stopp auf 3-5m Tiefe für 3 Minuten, der am Ende jedes Nullzeittauchgangs durchgeführt werden sollte, der tiefer als 10m war. Hier wird die Aufenthaltszeit genutzt, um Stickstoff aus dem Körper abzuatmen und das DCS-Risiko weiter zu minimieren
  • Sidemount Tauchen – im Gegensatz zu Backmount Tauchen liegen die Flasche seitlich am Körper des Tauchers
  • Stickstoffnarkose – siehe Tiefenrausch
  • Solo-Tauchen – bezeichnet das Tauchen ohne Tauchpartner (besondere Ausbildung und Ausrüstung ist erforderlich)
  • Dein Vorschlag

T

  • Tarieren – Als tarieren wird im Allgemeinen das Herstellen des Schwebezustandes Unterwasser bezeichnet.
  • Tauchcomputer – ein Kleinrechner, der wie eine Uhr am Handgelenk getragen wird und permanent die Tauchtiefe, Tauchzeit, Nullzeit, Sicherheitsstopps und Dekostopps misst, berechnet und anzeigt.
  • Tauchtabelle – eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Tabelle zur Planung und Berechnung von Tauch-, Null- und Deko-Zeiten ohne Tauchcomputer
  • Tauchtauglichkeit – in festgelegten Abständen und speziell vor jeder Tauchausbildung muss eine gültige Tauchtauglichkeit nachgewiesen werden, die durch einen dazu befähigten Arzt festgestellt wurde.
  • Technisches Tauchen – dem Technisches Tauchen werden im Allgemeinen Tauchgänge zugeordnet, die in Tiefen tiefer als -40m, in so genannten Overhead-Situationen (Wrack, Höhle), als Deko-Tauchgang und/oder mit speziellen Atemgasgemischen durchgeführt werden.
  • Tiefenrausch – Stickstoff hat in größeren Tiefen Einfluss auf das Nervensystem, so dass u. a. die Reaktions- und Erinnerungsfähigkeit beeinflusst wird und es auch zu rauschartigen Zuständen kommen kann
  • Trilaminat – ein Material, mit dem Trockenanzüge gefertigt werden
  • Trimix – ein künstlich hergestelltes Atemgas für Tieftauchgänge, bei dem Helium ein wesentlicher Bestandteil ist
  • Trockentauchen – ist das Tauchen in einem Trockentauchanzug, bei dem, oft nur bis auf Kopf und Hände, der Körper des Tauchers trocken bleibt. Zu Erhöhung der Wärmeisolation wird unter dem Trockentauchanzug wärmende Kleidung getragen. Gerade beim Tauchen im Winter oder in kalten Gewässern sorgt diese Art des Tauchens für mehr Wärmekomfort und mehr Sicherheit.
  • Dein Vorschlag

U

  • Umgebungsdruck – der Druck, der in der jeweiligen Tauchtiefe herrscht. Alle 10m Tauchtiefe erhöht er sich um 1bar.
  • Dein Vorschlag

V

  • Valsalva-Manöver – am häufigsten eingesetzte Methode (behutsames Luftpressen, durch die zugehaltene Nase) zum Druckausgleich für Ohren und Stirnhöhlen beim Abtauchen
  • Vollmaske – eine Tauchermaske, die das gesamte Gesicht bedeckt und die 2. Stufe des Lungenautomaten, oft auch ein Kommunikationsmodul, integriert
  • Dein Vorschlag

W

  • Wasser-Nase-Reflex
  • Wechselatmung – wird heute kaum noch praktiziert (heute hat jeder Taucher einen Oktopus), ist aber eine nützliche, tolle Übung, bei der mindestens 2 Taucher aus einer 2. Stufe abwechselnd atmen.
  • Wiederholungstauchgang – ist ein Tauchgang, der mit einer Restsättigung aus vorangegangenen Tauchgängen durchgeführt wird.
  • Wing
  • Dein Vorschlag

Z

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert